Wart ihr schon mal beim Reporter Slam?
Von Jochen Markett

© Jörg Farys
Da ihr den Science Slam mögt, haben wir eine dringende Empfehlung für euch: Schaut euch doch auch mal einen Reporter Slam an. Denn auch da geht es darum, komplexe Themen verständlich und unterhaltsam auf die Bühne zu bringen. Nur stehen dort nicht Forschende im Rampenlicht, sondern Journalistinnen und Journalisten. Beim Reporter Slam erzählen sie in nur zehn Minuten die besten Geschichten hinter ihren Recherchen. Am Ende entscheidet das Publikum, wer den Slam gewinnt. Was passiert, wenn ein Interview völlig anders läuft als geplant? Und welche Erlebnisse vergisst man niemals? Beim Reporter Slam erlebt das Publikum Journalismus hautnah, mit viel Humor und überraschenden Wendungen. Ein Beispiel: Ein früherer Jahressieger hat die Zuschauer mitgenommen zur Stiftung Warentest und gezeigt, was für einen harten Rüttel-Test dort die Staubsauger durchlaufen müssen.
Der Reporter Slam wurde 2016 in Berlin gegründet und hat sich seitdem zu einem internationalen Live-Format entwickelt. Inzwischen tourt er nicht nur durch zahlreiche deutsche Städte, sondern war bereits in mehr als 15 Ländern zu Gast, unter anderem in Kanada und sogar in Südafrika. Das Prinzip ist überall das gleiche: Gute Geschichten gehören nicht nur ins Fernsehen oder in die App – sie funktionieren auch auf der Bühne. Live-Musik ist übrigens auch immer ein fester Bestandteil des Programms.
Seit 2025 arbeiten Science Slam und Reporter Slam eng zusammen. Das passt perfekt, denn Wissenschaft und Journalismus haben vieles gemeinsam: Sie stellen Fragen, suchen nach Antworten und helfen uns, die Welt ein Stück besser zu verstehen.
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